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Tatort: Gruppe „Sag ja zu HC Strache und Norbert Hofer“
Mitgliederanzahl: 10.263 (Stand 14.11.2017)
Administratoren: 10

  • Andrea Kellner – Funktionärin bei FPÖ Niederösterreich
  • Doris Kodnar – Bezirksrätin bei FPÖ Wien Floridsdorf
  • u.A.

Tatzeit:
13.11.2017, nur ein Tag, nachdem mindestens 11 FPÖ-FunktionärInnen dem
NS-Jagdflieger Walter Nowotny am Wiener Zentralfriedhof huldigten, ausgerechnet am 99. Jahrestag der Ausrufung der Republik Österreich am 12. November 2017.

12. November 1918: Ausrufung der Republik Österreich
15. März 1938:  Ende der 1. Republik durch den Anschluss an Hitlerdeutschland
1. Mai 1938: Walter Nowotny trat in die NSDAP ein
9. November 1938: Die Novemberpogrome läuteten die Judenverfolgung des NS-Regimes ein, jenes Regimes, das der von Adolf Hitler ausgezeichnete Jagdflieger Walter Nowotny gegen die Alliierten verteidigte und somit bis zum 8. November 1944 (er fiel an diesem Tag) mithalf, den Holocaust fortzuführen
9. November 2017: Alle FPÖ-Abgeordneten verweigerten den Applaus zur Rede des Bundeskanzlers Christian Kern im Parlament anläßlich der Novemberpogrome

Am 13.11.2017 also postete eine Renate Glaser einen Artikel aus „Heute.at“, in dem es um die für 15.11.2017 geplante Lichterkette gegen die Regierungsbeteiligung der rechtsextremen und längst offen ihre Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut zeigenden FPÖ geht.
Unter den Organisationen, die zur Lichterkette aufrufen, befinden sich die Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen.

Dem Kenner der rechtsextremen, antisemitischen FPÖ-Szene ist sofort klar, den Führer der FPÖ anpatzen geht schon mal gar nicht, und auch noch von Juden???
Jetzt verteidigen die selbsternannten Heimat- u. Kulturverteidiger die wenigen verbliebenen Juden gegen „die Invasion der judenhassenden Moslems“ (O-Ton) und dann werden die auch noch undankbar?

 

Dass die 3 Personen, denen diese Aussage gefällt, eingefleischte FPÖ-Wähler sind, versteht sich von selbst.

Schon lange keimt der latent vorhandene Antisemitismus neben der Anti-Moslem Hetze der FPÖ auf.
Nicht erst seit der damalige FPÖ NAbg. Johannes Hübner den Architekten der österreichischen Verfassung, Hans Kelsen als „eigentlich Hans Kohn“ bezeichnete und von „sogenannten Holocaustüberlebenden“ bei einem rechtsextrem Kongress sprach, oder den Aussagen Manfred Duswalds in der FPÖ-finanzierten „die Aula“, in der 1945 aus dem KZ Mauthausen befreite Menschen unter anderem als „Kriminelle“ und „Landplage“ bezeichnet wurden.
Ingrid Danis ist allerdings nicht das einzige Mitglied, das seinen Antisemitismus in dem Thread öffentlich zeigt, in dem auch die Nassereither Parteiobfrau Marion Senger van Rens mitkommentiert:

Auch dafür gibt es Fans in der freiheitlichen Gemeinschaft:

Und hier noch die Analyse der für diese Antisemiten maßgeblichen Meinungsbildner:

8 Kommentare zu “FPÖ Gruppe: „sag ja zur Judenvernichtung“

  1. Ich bin nur mehr Sprachlos, aber die Seite und auch der „Victor Orban Club“ auf FB da sollte sich die Staatsanwaltschaft damit beschäftigen, da gabs seit den letzten 2 Tagen wieder dutzenden meines Erachtens strafrechtlich relevante Kommentare.

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  2. Pingback: FPÖ-Gruppe: „Geschichtslüge Holocaust“ | Rechtsdrall

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