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„Darf man jetzt zu solchen Kreaturen „Dreckspack“ sagen oder ist man dann sofort wieder ein rechter Hetzer ?“

Der Guntramsdorfer FPÖ-Gemeinderat Stefan Berndorfer teilt nicht zum ersten Mal ein Fake-Video um gegen Flüchtlinge bzw. den Islam zu hetzen und
Johannes Rochl, Polizist (!), FPÖ-Gemeinderat in Laxenburg und Mitglied im Landesvorstand der AUF gefällt dies.

Ebenso wurde es vom Traiskirchner FPÖ-Gemeinderat Attila Pal mit den folgenden Worten geteilt:

„Gutmenschen geben sicher der Frau die Schuld!“

Attila Pal_Traiskirchen_M

 

Was also ist passiert?
Wie die Facebook-Seite FPÖ Fails aufdeckte, postete Stefan Berndorfer ein virales Fake-Video mit der Beschreibung „Asylant verdrischt in Frankreich Passantin“ und kommentiert das mit den Worten

„Darf man jetzt zu solchen Kreaturen „Dreckspack“ sagen oder ist man dann sofort wieder ein rechter Hetzer ?“

 

Video u Like

 

Unschwer in dem Video zu hören, sind Mitglieder einer nationalistischen, russischen Bürgerwehr, die – welch Wunder – russisch sprechen, während sie auf einen am Boden liegenden transsexuellen Mann eintreten.
Also weder ein „Asylant“, noch spielt sich das Ganze in Frankreich ab, sondern ist dieser Ausschnitt zynischerweise aus der Dokumentation „Hunted in Russia – documentary“ entnommen, die den Terror zeigt, den Homosexuelle und Transgender Personen tagtäglich in Russland erleiden müssen.
Und zwar meist durch die Art Bürgerwehren, die sich die FPÖ so gerne wünscht.

Dass es Berndorfer, der auf Fotos gerne mit den einschlägig bekannten Hetzern „Höhlenmensch“ Höbart und HC Strache posiert – Dagmar Belakowitsch-Jenewein würde noch fehlen, um die derzeit widerlichsten Protagonisten der Österreichischen Innenpolitik (alle FPÖ) zu vervollständigen – mit der Echtheit seiner Quellen nicht so ernst nimmt, bewies er bei einem anderen Video, das von „Stoppt die Rechten“ dokumentiert wurde:

Auf Facebook veröffentlichte er ein Video, das angeblich eine Steinigungsszene zeigt. Ein Poster wirft ein, dass es sich dabei unmöglich um echte Steine handeln kann. Berndorfer beantwortet diesen Vorwurf mit dem Verweis auf ein anderes Video – er versucht also auszuweichen. Der Poster lässt sich nicht beirren und antwortet sehr entschieden: „Ich rede über dieses Video!“

Daraufhin Stefan Berndorfer in großer Offenheit:

„Ist aber auch egal, denn in meinem Text steht ja nichts über die Echtheit, sondern etwas über den Islam per se und die Stellung der Frau dort“.

Berndorfer ist also der klassische Hetzer aus den Reihen der FPÖ, der es auch noch frech zugibt.
Nicht sehr intelligent – was sicher nicht Grundvoraussetzung für FPÖ-Politiker und Vorstandsmitglieder der AUF ist – erleichtert Anzeigen aber ungemein.

Was hat Berndorfer mit der AUF zu tun?
Soviel wir wissen nichts, aber Johannes Rochl, der mit 2 anderen Personen Berndorfers Video mit einem „gefällt mir“ bedachte, ist Mitglied im Landesvorstand der AUF, FPÖ-Gemeinderat in Laxenburg und POLIZIST.

Äußerst bedenklich, wenn Mitglieder der Exekutive sich an Hetze beteiligen, sie gutheißen, und es ihren aufrechten Kollegen schwer machen, bei Nicht-Rechten bzw. Ausländern oder Flüchtlingen als das wahrgenommen zu werden, was sie schließlich sind. Exekutivorgane des Staates, die allen Menschen im Bundesgebiet mit Rat und Tat zur Seite stehen, ihnen Schutz bieten und Gesetze, nicht Hetze exekutieren sollten.

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Zum Schluss noch ein paar Reaktionen verschiedener Individuums (sic!) auf das Hetzvideo:
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Ein Kommentar zu “Stefan Berndorfer – rechter Hetzer

  1. Ich bringe es nicht übers Herz, hier gefällt mir zu klicken, obwohl der Artikel natürlich wichtig ist. Mir kommen je nach Stimmung die Tränen oder nur noch das Speiben bei all der hetzerischen Feindseligkeit, die sich in letzter Zeit entlädt.

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