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Eine kurze Zusammenfassung des Wahlkampffinales der FPÖ am Wiener Stephansplatz:

Laut Polizei fanden sich am Stephansplatz ca. 500 FPÖ-Fans ein – die Veranstalter sprechen wie zu erwarten von 6000 Besuchern (sic!).

Die Stimmung war wie immer bei solchen FPÖ-Festivitäten Bier- u. Weingeschwängert, die Securities von „Scorpio Security“ geben einen guten Vorgeschmack, wie HC Straches 1500-Mann „Stadtwache“ aussehen könnte.

Kameraleute werden von FPÖ-Sympathisanten attackiert und an der Arbeit gehindert – zwei junge Leute mit einer kleinen Regenbogenfahne, die sich unter die blaue Menge gemischt hatten, werden sofort attackiert und ihnen die Fahne entrissen.

Ein besoffener HC-Schalträger neben der Bühne verwechselt HC Strache bei seiner Rede offenbar mit Adolf Hitler und grüßt ihn deswegen auch ausgiebig lange. Eine Gruppe rechtsextremer Fußballfans in FPÖ-Adjustierung (HC Jacken und Schals sowie ein Danke HC-Transparent) versuchte die durchgehend friedlichen Gegendemonstranten an der Absperrung beim Haas-Haus zu provozieren. Die Provokateure gehörten zum Umfeld der Neonazi-Strukturen bei den Fanszenen von Austria und Rapid Wien. Als Überbegriff für diesen Zusammenschluss wird „Eisern Wien“ verwendet, ein Slogan, den die Rechtsextremen auch mehrmals brüllten.
„Wien, Wien, eisern Wien!“, „Antifa ist homosexuell, homosexuell, homosexuell!“, „HC! HC! HC!“, „Zecke, verrecke!“, „Antifa: Hurensöhne!“ und „Hier, marschiert, der nationale Widerstand!“ wurde nebst provozierenden Posen und mehrfachen Hitlergrüßen von teilweise Vermummten gegröhlt. Die Polizei filmte und die Security sah nur zu.
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Dr. Alexander Christian, ehemaliger Generalsekretär der Österreichischen Rechtsanwaltskammern (ÖRAK), kandidierte 2006 für die FPÖ bei der Nationalratswahl, Mitglied der von Blood & Honour unterwanderten Fangruppe und Neonazi-Gruppierung „Unsterblich“, Kontakte zu den Neonazis Franz Radl, Gottfried Küssel, Gregor Tschenscher (ehem. FPÖ Security).
Auf dem Gruppenbild: v.l.n.r.: Isabella „Sterbehilfe“ Kordas, Petar Helmer, Wolfgang Lechner, Dr. Alexander Christian

Ein weiterer „Unsterblicher“

Wolfgang Lechner, stammt eben so wie Martin Sellner („Identitäre Wien“ – auf dem Gruppenfoto links) aus dem Umfeld von Gottfried Küssel. Lechner war unter dem Namen „Sowilo“ Mitadministrator im geheimen Neonazi-Forum der „Freien Freunde“, in dem er sich mit einem bekannten NPD-Funktionär vor einigen Jahren über das Basteln der richtigen Bombe unterhielt, skurrile Ideen wie ein Filmprojekt mit dem Titel „Negerhatz“ diskutierte und Mitglied im mittlerweile geschlossenen Neonazi-Forum Alpen-Donau.info war. Lechner ist der Archetyp eines Rassisten und Antisemiten mit starker Neigung zum „Völkischen“ und verfügt über gute Kontakte zur FPÖ.

Die Gruppe um Wolfgang Lechner: Tobias Pontow (pB! Franko Cherusker), Dominik Weber (B! Bruna Sudetia), Neonazi und Hooligan Mihaly Kocsis.

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Gleich neben Wolfgang Lechner und Kameraden: Martin Graf

Andreas „Zwetschke“ Zepke,  Security von „Scorpio Security“ im Gespräch mit dem am 20.2.2015 aus der Haft entlassenen Neonazi Felix Budin (Verurteilt zu 7 Jahren Haft nach dem NS-Verbotsgesetz – nach Strafnachlass unter anderem wegen „überlanger Verfahrensdauer“ zu 5 Jahren und 9 Monaten Haft – Alpen-Donau.info). Zepke war auch bei der „Identitären“-Kundgebung am 6.6. 2015 in Wien bei Begrüßung mit Handschlag mit Thomas Sellner (Chef „Identitäre“ Österreich) gesehen worden.
Securities von „Scorpio Security“ wurden schon bei anderen FPÖ-Veranstaltungen mit einschlägigen „88“ (HH) und „83“ (HC) Tattoos gesichtet.

FPÖ-Sympathisantin und Begleiter attackierten Kameramann und hinderten ihn mit einem Regenschirm an der Arbeit.

Junge Leute mischten sich mit einer Regenbogenfahne unter die blaue Menge und wurden unter anderem von diesen beiden Herrschaften attackiert und der Fahne entledigt. Im ersten Bild im Hintergrund rechts mit blauem Regenumhang: Felix Jarosch, von der Homepage der FPÖ Traiskirchen entfernter Pressereferent.

Robert Lizar [1], „Neue Freie Zeitung“ zur Nachricht über Ute Bocks Schlaganfall 2013: „mein mitleid hält sich in grenzen“

Thomas Kalcher-Cibulka ist Mitglied der deutschnationalen pennalen Burschenschaft pB! Franko-Cherusker, unterhält enge Verbindungen zu den „Identitären“ und zu Neonazis und Hooligans wie Dr. Alexander Christian und Mihaly Kocsis.

Interessante Frisuren und die üblichen Verdächtigen.

Die John Otti Band kann auch etwas bedrückt und durstig machen.

Der Hitlergrüßer neben der Bühne

Noch einer von „Eisern Wien“.

Die Kameraden von „Eisern Wien“ beim Hitlergruß und anderen Provokationen – von der Polizei gefilmt und den Securities von „Scorpio Security“ lächelnd in Ruhe gelassen.

[1], http://www.profil.at/home/der-feind-bett-191564

9 Kommentare zu “Hitlergrüße und Neonazis beim FPÖ-Wahlkampffinale

  1. Bei den letzten Fotos ist nirgends ein Hitlergruß zu sehen. Gehts euch noch gut? Das sind Leute, die zwar das genaue Gegenteil meiner Meinung repräsentieren, aber doch nicht die Hand zum Gruß heben, sondern ihrer Meinung mit Gesten Nachdruck verleihen.

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    • „Gesten“ ja, klar. Ein Paar von den Hooligans haben sichzumindest soweit im Griff gehabt, dass sie die Hand zu einer Faust geballt hatten. Andere, wie auch deutlich zu sehen ist, haben die Finger durchgestreckt und zu keiner Musik geschunkelt, da es dort keine gab. Warst du dort?

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  2. Pingback: Stoppt die Rechten » FPÖ: Brauner Auftrieb beim Wahlkampfabschluss

  3. Rapid Ultras…Unsterlbich AW…Eisern Wien?!?
    Also jeder der nur einbisschen in der österreichischen fußballszene involviert ist kann mit Sicherheit sagen das ihr einfach nur spasssssten seit !!

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  4. LoL so viele „Speckschädln“ auf einen Platz. Am besten ist ja der Herr Dr. der sollte sich mal die Zähne putzen, ist ja voll grauslich der Typ. Zum Rest kann man nur sagen: eure Mütter sind sicher ganz bestimmt so stolz auf euch wie „Bumstis“ Mutter auf ihm. Hey ihr seid Gott sei dank ja nicht viele, weil soviel Ignoranz auf einen Platz macht unsichtbar und nicht „Unsterblich“, ihr seid ein Wattebausch und nicht „Eisern“, schönen Gruß an alle ewig gestrigen.

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